Marktticker – behalten Sie den Überblick

Sie möchten eine professionelle Einschätzung von unseren Experten aus dem Fondsmanagement zu Entwicklungen von Märkten und Indizes? Mit unserem Marktticker informieren wir Sie wöchentlich.
 

MarktTicker 32. Kalenderwoche 2022

Liebe Leserinnen und Leser, die am Mittwoch veröffentlichten jüngsten US-Inflationsdaten deuten eine leichte Entspannung an, denn der Teuerungsdruck in den USA hat im Juli etwas nachgelassen. Damit nahm die Zuversicht an den Märkten zu. Die Investoren setzen auf das Szenario „Peak-Inflation“ und hoffen dabei, dass der Höhepunkt der Inflation mittlerweile überschritten ist. Die Aktienbörsen tendierten in der Berichtswoche freundlich. Die Angst der Anleger, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mit zu starken Zinserhöhungen und damit einem Überschießen der Geldpolitik die Konjunktur in die Knie zwingen könnte, nimmt ab. Der Markt setzt zunehmend auf eine milde US-Rezession. Die leicht rückläufige Inflation sowie freundliche Daten zum US-Arbeitsmarkt aus der Vorwoche waren die positiven Faktoren, die die Aktienmärkte und weitere mit Risiko behaftete Papiere stützten. US-Staatsanleihen und Bundespapiere tendierten nach zunächst freundlichem Verlauf leicht ins Minus, die Renditen stiegen etwas an. Die Einsicht, dass die Fed vorerst kaum umsteuern und letztlich eine anhaltend restriktive Geldpolitik ihre Fortsetzung finden wird, sorgte letztlich für Verluste. Der US-Dollar tendierte mit der Aussicht auf einen geringeren Zinsvorsprung von US-Anlagen schwächer.

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MarktTicker 31. Kalenderwoche 2022

Liebe Leserinnen und Leser, die weltweiten geopolitischen Spannungen sind in der vergangenen Handelswoche nicht weniger geworden. Taiwan, eine Insel vor China, in etwa so groß wie Baden-Württemberg, fand sich plötzlich in allen Nachrichtensendungen wieder. Taiwans völkerrechtliche Stellung ist umstritten. Kaum ein Land erkennt die „Republik China“ als eigenen Staat an. Für China ist es eine abtrünnige Provinz, die zum Reich der Mitte gehört. Diplomatische Scharmützel zwischen beiden Ländern sind daher nicht neu. Doch der Besuch von Nancy Pelosi, der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses – und damit der Nummer 3 der US-Politik – sorgte in Peking für Verstimmung. China reagierte mit umfangreichen Militärübungen und ließ Truppen am Festland aufmarschieren. Die Sorge ist nun groß, dass China mit Taiwan ähnlich wie mit Hongkong verfahren könnte. Doch warum ist das internationale Interesse an der kleinen Insel so groß? Taiwan ist der weltweit führende Hersteller von Halbleitern mit einem Marktanteil von 64 Prozent. Jene Chips also, die inzwischen in fast jedem elektronischen Gerät, selbst in Kühlschränken, enthalten ist. Das wirtschaftliche und geopolitische Interesse an Taiwan ist zudem auch deshalb groß, weil der Handelsverkehr durch den pazifischen Ozean zwischen Asien und dem Rest der Welt durch den China und Taiwan trennenden Seeweg führt. Politische Auseinandersetzungen mit Handelsblockaden würden wohl zu erneuten Störungen in den Lieferketten führen. Bislang war die Marktreaktion verhalten, weil sowohl Peking als auch Washington sich mit der aktuellen Lage zwar innenpolitische profilieren wollen, eine außenpolitische Eskalation aber bislang vermeiden.

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MarktTicker 30. Kalenderwoche 2022

Liebe Leserinnen und Leser, die erste Ferienwoche in Hessen liegt hinter uns, von einem beschaulichen und ruhigen Sommerhandel kann jedoch keine Rede sein. Es gab mitunter große Bewegungen in den einzelnen Anlageklassen, mitunter aber auch deshalb, weil die Umsätze in Abwesenheit einiger Marktteilnehmer recht dünn waren.

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