Marktrückblick- und ausblick

Mit dem Marktrückblick und -ausblick erhalten Sie einmal in der Woche die Einschätzung unserer Experten aus dem Fondsmanagement zu der Entwicklung an den Kapitalmärkten. 

Marktrückblick und -ausblick 38. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, es war zweifelsohne die Woche der Notenbanken. Gleich zwölf Institute tagten und gaben ihre Entscheidungen bekannt. Abgesehen von der Bank of Japan und der türkischen Zentralbank kam es durchweg zu größeren Zinsschritten. Zu Wochenbeginn überraschte die schwedische Riksbank die Marktteilnehmer mit einer Anhebung des Leitzinses um einen vollen Prozentpunkt. Auch Schweden kämpft mit einer hohen Inflationsrate. Zuletzt lag diese bei neun Prozent. Im weiteren Wochenverlauf gab es weitere Zinsschritte, etwa um 50 Basispunkte durch die Bank of England und 75 Basispunkte durch die Schweizer Notenbank. Das größte Medieninteresse lag aber auf der Sitzung der US-Notenbank Fed. Zum dritten Mal in Folge hoben die Währungshüter den Leitzins um 75 Basispunkte auf ein Zielband von nun 3,00 – 3,25 Prozent an. Die Fed verknüpfte den Zinsschritt mit der klaren Botschaft einer weiterhin sehr restriktiven geldpolitischen Ausrichtung. Einmal mehr wurde deutlich gemacht, dass der Kampf gegen die nach wie vor viel zu hohe Inflation die höchste Priorität genießt. Dabei hat das Ziel der Preisstabilität klar Vorrang vor den Entwicklungen am US-Arbeitsmarkt. Weitere Schritte auf den beiden noch ausstehenden Treffen im November und Dezember werden daher folgen und den Leitzins auf ein Niveau anheben, das zu einer Belastung für die US-Konjunktur werden dürfte. In den Augen der Fed ist eine wirtschaftliche Abschwächung notwendig, um den Inflationsdruck zu verringern.

23.09.2022
 

Marktrückblick und -ausblick 37. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, zu Wochenbeginn setzte sich zunächst die freundliche Stimmung an den Kapitalmärkten aus der Vorwoche fort. Aktien tendierten aufwärts und an den Rentenmärkten war ein leichter Renditerückgang festzustellen. Als stützend erwiesen sich die Nachrichten aus dem Kriegsge-biet, wonach es der ukrainischen Armee gelungen sei, größere Teilgebiete in einigen Regionen der Ostukraine zurückzuerobern. Zudem wurden in Russland einige kritische Stimmen an Pu-tin laut. Wenngleich die große Masse der Bevölkerung in Russland davon wohl kaum Kenntnis genommen haben dürfte, mehrten sich die Hoffnungen auf mögliche Friedensverhandlungen. Auch beim Treffen von Putin mit Chinas Staatspräsident Xi schien das Verhältnis zwischen beiden Machthabern schon besser gewesen zu sein. Doch die unterkühlte Stimmung sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Russland und China gemeinsame Ziele haben und sich dafür auch gegenseitig brauchen.

16.09.2022
 

Marktrückblick und -ausblick 36. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag mit einer Zinserhöhung um 75 Basispunkt auf die Inflationsdaten im Euroraum reagiert. Damit vollzog die EZB den größten Zinsschritt in ihrer Geschichte. Der Leitzins liegt nun bei 1,25 Prozent. Die Finanzmärkte zeigten sich im Vorfeld der EZB-Sitzung zunächst abwartend. Die europäischen Aktienbörsen lagen am Freitagvormittag im Vergleich zum Vorwochenschluss aber leicht im Plus. Am Rentenmarkt setzte sich bei den Bundespapieren der Renditeanstieg weiter fort. Vor allem die kurzen Laufzeiten wiesen deutliche Verluste auf, deren Renditen zogen kräftig an. Der Euro fiel in der Berichtswoche zeitweise unter 0,99 US-Dollar je Euro, nach der EZB-Entscheidung stieg die Gemeinschaftswährung jedoch wieder über die Parität.

09.09.2022
 

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