Quartalsberichte zu ausgewählten Fonds (Stand: 31.12.2020)

Aktienfonds

UniEuroAktien

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020

Deutlich steigende Corona-Infektionszahlen und politische Unsicherheiten um die US-Wahlen belasteten die Kapitalmärkte im Oktober. Durch den Wahlsieg Joe Bidens sowie die positiven Nachrichten zu Corona-Impfstoffen stiegen die europäischen Börsen ab November deutlich an.

Im Zuge der Bekanntgabe positiver Impfstoffergebnisse fand an den Märkten eine Sektorrotation statt: Es kam zu einer Umschichtung von Defensivwerten in Aktien von Unternehmen, deren Geschäft stärker vom allgemeinen Wirtschaftswachstum abhängt. Diese dauerte bis drei Wochen vor Jahresschluss. Der Euro STOXX 50-Index gewann im vierten Quartal 11,2 Prozent.

Unterstützend wirkten zudem die beschlossene Reform des ESM-Rettungsschirms, der gefundene Kompromiss beim EU-Wiederaufbaufonds sowie die Einigung auf einen Handelsvertrag zwischen der Europäischen Union und Großbritannien kurz vor Jahresende.

Entsprechend dieser Entwicklung konnten im Berichtszeitraum vor allem die Unternehmen jener Länder zulegen, die am stärksten von Corona-Krise betroffen waren, darunter Frankreich, Spanien und Italien. Mit Blick auf die Sektoren bevorzugten die Investoren Unternehmen aus der Banken-, der Rohstoff- sowie der Freizeitbranche, weniger Interesse fanden hingegen Pharma- und Telekommunikationstitel.

Das Fondsmanagement veräußerte im Berichtsquartal eher defensive Werte wie Danone und Unilever. Im Gegenzug stockten wir zyklische Werte auf, beispielsweise Total, Generali, Münchener Rück, Allianz sowie Henkel. Der Fonds war nahezu voll investiert.

Mit dem Beginn der Massenimpfungen stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige Erholung einsetzen wird. Die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen unterstützen ebenfalls Risikoanlagen. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld Trumpf.

UniGlobal

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020
Deutlich steigende Corona-Infektionszahlen und politische Unsicherheiten um die US-Wahlen belasteten die weltweiten Kapitalmärkte im Oktober. Durch den Wahlsieg Joe Bidens sowie die positiven Nachrichten zu Corona-Impfstoffen stiegen die Börsen ab November sehr deutlich an. Investoren schichteten von Defensivtiteln in Aktien von Unternehmen um, deren Geschäft stärker vom allgemeinen Wirtschaftswachstum abhängt. Diese Rotation dauerte bis in den Dezember hinein an.
Des weiteren stützten im Dezember die Verabschiedung eines 900 Milliarden US-Dollar schweren US-Fiskalpakets, sowie die Reform des Euro-Rettungsschirms ESM (European Stability Mechanism) und die Einigung zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien auf einen Rumpf-Handelsvertrag die Märkte. Entsprechend erreichten die globalen Aktienmärkte im Dezember teils historische Höchststände. Der MSCI Welt-Index verzeichnete im vierten Quartal einen Wertzuwachs von 12,0 Prozent.
Entsprechend dieser Entwicklung stellte das Fondsmanagement das Portfolio zyklischer auf und erhöhte die Anteile von Unternehmen aus der Rohstoff-, Energie- Auto- sowie Bankbranche. Dagegen reduzierten wir Titel aus dem Telekommunikations- und Nahrungsmittelsektor, etwa Procter & Gamble, Nestlé, Equinix, Crown Castle und T-Mobile US.
Mit dem Beginn der Corona-Massenimpfungen stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige Erholung der Konjunktur einsetzen wird. Die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen unterstützen ebenfalls Risikoanlagen. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld aber unverzichtbar.

Mischfonds

UniRak

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020

Deutlich steigende Corona-Infektionszahlen und politische Unsicherheiten um die US-Wahlen belasteten die Kapitalmärkte im Oktober. Durch den Wahlsieg Joe Bidens sowie die positiven Nachrichten zu Corona-Impfstoffen stiegen die Börsen ab November deutlich an, sodass bis auf die sicheren Häfen alle Anlageklassen im vierten Quartal 2020 zulegen konnten.

Im Zuge der Ereignisse haben wir im Berichtsquartal auf der Aktienseite des Fonds defensive Werte veräußert (E.ON, Fresenius Medical Care, Shiseido). Hingegen wurden zyklische Titel - auch mit Blick auf das Reopening-Thema - aufgestockt (BASF, Accenture, Allianz, Recruit Holdings, Henkel Vorzüge, Autozone, Coca-Cola).

Im Rentensegment wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die Renditen der Kernstaaten auf dem erreichten niedrigen Niveau kaum mehr nennenswert absinken sollten. Wir sind deshalb bei der Zinsbindung vorsichtiger geworden und haben Anlagen mit Überrendite bevorzugt. Durch taktische Währungspositionen konnten wir Zusatzerträge erwirtschaften. Vorübergehende Absicherungen gegen Spread-Ausweitungen von Unternehmensanleihen belasteten die Wertentwicklung hingegen leicht.

Die Aktienquote wurde im Berichtsquartal von 66 auf 68 Prozent erhöht. Damit waren Aktien im Vergleich zur Zielallokation des Fonds übergewichtet.

Das Corona-Virus wird den Beginn der 2020er Jahre an den Kapitalmärkten entscheidend prägen. Mit dem Beginn der Massenimpfungen stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige Erholung einsetzen wird. Die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen unterstützen ebenfalls Risikoanlagen. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld Trumpf.

UniAbsoluterErtrag A

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020

Deutlich steigende Corona-Infektionszahlen und politische Unsicherheiten um die US-Wahlen belasteten die Kapitalmärkte im Oktober. Durch den Wahlsieg Joe Bidens sowie die positiven Nachrichten zu Corona-Impfstoffen stiegen die Börsen ab November deutlich an, sodass bis auf die sicheren Häfen alle Anlageklassen im vierten Quartal 2020 zulegen konnten.

Bei den temporären Marktinvestments bestand aufgrund des überwiegend positiven Markt-Sentiments im gesamten Berichtszeitraum eine positive Aktienpositionierung. Diese wurde in den Industrie- und Schwellenländern aktiv zwischen +6 und +16 Prozent gehalten. Neben Engagements im chinesischen Aktienmarkt waren wir in globalen Themen sowie in Optionsstrategien auf europäische Aktienindizes (z. B. Gesamtmarkt und Energiesektor) investiert. Vorübergehend wurden die Aktienbestände - unter anderem in Europa und im Nasdaq-Index - mithilfe von Verkaufsoptionen abgesichert.

Auf der Rentenseite nahmen wir selektiv Anpassungen in den höherverzinslichen Segmenten (Investment Grade- und Hochzins-Unternehmensanleihen) vor. Zudem wurden Nachrangpapiere von Banken erworben. Die Positionen in skandinavischen Unternehmensanleihen haben wir konzentrierter aufgestellt und das Zinsänderungsrisiko von Schwellenländeranleihen zurückgeführt. Das Engagement in Edelmetallen wurde reduziert.

Bei den marktneutralen Strategien wurde der Investitionsgrad in taktischen, faktor- und marktneutralen Investmentstrategien beibehalten. Jedoch führten wir die Multi Manager-Absolute Return-Strategien zurück und konzentrierten die Rohstoff-Alpha-Strategien stärker. Die taktischen marktneutralen Aktien-Pair Trades wie "Kauf Nasdaq- gegen Verkauf Dow Jones-Index" oder "Russell 2000- gegen S&P500-Index" wurden reduziert. Hingegen bauten wir Renten-Alpha-Strategien auf.

Das Corona-Virus prägt den Beginn der 2020er Jahre an den Kapitalmärkten entscheidend. Mit dem Beginn der Massenimpfungen stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige Erholung einsetzen wird. Die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen unterstützen ebenfalls Risikoanlagen. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld Trumpf.

 

Rentenfonds

UniEuroRenta

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020
Die steigenden Corona-Infektionszahlen sorgten am Markt für Euro-Staatsanleihen bereits ab Oktober für Verunsicherung. Im weiteren Verlauf mussten dann viele Länder einen zweiten Lockdown verabschieden. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel aber nur leicht. Angesichts der schon stark negativen Verzinsung mangelte es den Investoren an Kursfantasie. Weitaus erstaunlicher war hingegen die Kursentwicklung von Papieren aus den Peripherieländern. Diese verloren in diesem schwierigen Umfeld nicht wie sonst üblich an Wert, sondern waren von den Käufen der EZB, umfangreichen Fälligkeiten und einer beginnenden Fiskalunion gut unterstützt. Störfaktoren wie der Brexit und ein zunächst nicht verabschiedeter EU-Haushalt lösten sich nach und nach in Wohlgefallen auf. Ermutigende Ergebnisse zu Impfstoffstudien und dann später der Beginn der ersten Impfungen ließen den Konjunkturoptimismus der Anleger steigen. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verteuerten sich europäische Staatsanleihen um 1,2 Prozent. Peripherieanleihen legten dabei um 2,2 Prozent zu, Kernanleihen nur um 0,6 Prozent.
Europäische Unternehmensanleihen tendierten freundlich und verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) ein Plus in Höhe von zwei Prozent. Die Suche nach Rendite verhalf auch Anleihen aus den Schwellenländern (J.P. Morgan EMBI Global Div. Index) zu einem deutlichen Zuwachs von 5,8 Prozent.
Das Fondsmanagement richtete das Portfolio offensiv aus und favorisierte Peripherie-Staats- und Unternehmensanleihen. Gegenüber Staatsanleihen aus den Kernländern agierten wir hingegen zurückhaltend. Über den gesamten Berichtszeitraum beteiligten wir uns an Neuemissionen von Unternehmensanleihen und konnten so Zusatzerträge vereinnahmen. Über diesen Weg wurde auch der Anteil von italienischen Staatsanleihen aufgestockt. Mit einigen Optionsgeschäften konnten zudem weitere Zusatzerträge für den Fonds erzielt werden. Im Bereich Währungen setzten wir auf eine Aufwertung der Norwegischen und Schwedischen Krone zum Euro.
Das Infektionsgeschehen sowie die Geld- und Fiskalpolitik werden weiter die Märkte bestimmen.

UniEuroAnleihen

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Oktober – Dezember 2020
Die steigenden Corona-Infektionszahlen sorgten am Markt für Euro-Staatsanleihen bereits ab Oktober für Verunsicherung. Im weiteren Verlauf mussten dann viele Länder einen zweiten Lockdown verabschieden. Ermutigende Ergebnisse zu Impfstoffstudien und dann später der Beginn der ersten Impfungen ließen den Konjunkturoptimismus der Anleger steigen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel aber nur leicht. Angesichts der schon stark negativen Verzinsung mangelte es den Investoren an Kursfantasie. Weitaus erstaunlicher war hingegen die Kursentwicklung von Papieren aus den Peripherieländern. Diese verloren in diesem schwierigen Umfeld nicht wie sonst üblich an Wert, sondern waren von den Käufen der EZB, umfangreichen Fälligkeiten und einer beginnenden Fiskalunion gut unterstützt. Störfaktoren wie der Brexit und ein zunächst nicht verabschiedeter EU-Haushalt lösten sich nach und nach in Wohlgefallen auf. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verteuerten sich europäische Staatsanleihen um 1,2 Prozent. Peripherieanleihen legten dabei um 2,2 Prozent zu, Kernanleihen nur um 0,6 Prozent.
Europäische Unternehmensanleihen tendierten freundlich und verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) ein Plus in Höhe von zwei Prozent. Die Suche nach Rendite verhalf auch Anleihen aus den Schwellenländern (J.P. Morgan EMBI Global Div. Index) zu einem deutlichen Zuwachs von 5,8 Prozent.
Das Fondsmanagement richtete das Portfolio offensiv aus und favorisierte Peripherie-Staats- und Unternehmensanleihen. Gegenüber Staatsanleihen aus den Kernländern agierten wir hingegen zurückhaltend. Über den gesamten Berichtszeitraum beteiligten wir uns an Neuemissionen von Unternehmensanleihen und konnten so Zusatzerträge vereinnahmen. Über diesen Weg wurde auch der Anteil von italienischen Staatsanleihen aufgestockt. Opportunistisch wurden auch einige Neuemissionen von Papieren aus den Schwellenländern gezeichnet und zum großen Teil nach guter Wertentwicklung wieder veräußert. Im Bereich Währungen setzten wir auf eine Aufwertung der Norwegischen und Schwedischen Krone zum Euro.
Das Infektionsgeschehen sowie die Geld- und Fiskalpolitik werden weiter die Märkte bestimmen.

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