Klare Sicht statt Überschwang

Kolumne mit Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner ist seit Juni 2019 Chefvolkswirt und leitet den Bereich Research & Investment Strategy des Portfoliomanagements von Union Investment. Seine Einschätzung zu aktuellen Kapitalmarktthemen lesen Sie einmal in der Woche an dieser Stelle.

25. Mai 2021 – Die Verluste an den Börsen fühlen sich fast ungewohnt an. Sollte das etwa der Beginn eines Kurswechsels sein?

Wohl eher nicht. Vieles deutet daraufhin, dass es eine notwendige Atempause ist. Auch die Europäische Zentralbank machte in ihrem Finanzstabilitätsbericht jüngst „Überschwang“ in einigen Teilbereichen der Märkte aus. Symptomatisch dafür steht auch die Korrektur bei spekulativeren Anlageklassen wie Kryptowährungen oder die abgekühlte Stimmung bei Börsengängen. Die vor allem in den USA deutlich gestiegene Inflation bremste die Partylaune. Doch möglicherweise beobachten viele Anleger den Markt nun mit einem etwas klareren Blick. Und was sie sehen, ist keinesfalls schlecht.

Die Inflation in Deutschland und Europa mag zwischenzeitlich über die von der EZB anvisierte Schwelle springen. Es handelt sich dabei aber um einen vorübergehenden Effekt, unter anderem weil bestimmte Güter im Rahmen der wirtschaftlichen Normalisierung nun erst einmal knapp und damit teuer sind. Das muss nicht so bleiben. Davon abgesehen: Die Unternehmen schreiben ordentliche Gewinne, der Konjunkturmotor läuft wieder, auch weil die Impfkampagne mittlerweile ein beachtliches Tempo erreicht hat. Rücksetzer an der Börse sollten Anleger nutzen. Allerdings sollten sie es ohne Euphorie und Überschwang tun, stattdessen mit nüchternem Blick auf lang- und mittelfristige Erträge.

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