EU-Klimapläne: Die Reise ist noch lang

Kolumne mit Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner ist seit Juni 2019 Chefvolkswirt und leitet den Bereich Research & Investment Strategy des Portfoliomanagements von Union Investment. Seine Einschätzung zu aktuellen Kapitalmarktthemen lesen Sie einmal in der Woche an dieser Stelle.

20. Juli 2021 – Schärfere Zielvorgaben für den CO2-Ausstoß bei Neuwagen, in der Schifffahrt, bei Immobilien sowie für die Luftfahrt. Dazu eine europaweite Pflicht zum Kauf von CO2-Verschmutzungsrechten für Benzin, Heizöl und Gas sowie eine Importabgabe auf klimaschädliche Produkte aus Drittländern: Das sind die Kernpunkte von 13 Verordnungen und Richtlinien des Klimakonzepts „Fit for 55“, mit deren Umsetzung die Europäische Union ihren CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern will. Bis zum Jahr 2050 will die EU so klimaneutral werden.

Energieintensive Branchen wie die Chemieindustrie warnen. Sie sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Die Autoindustrie hingegen begegnet den Vorschlägen relativ gelassen. Das kann sie auch. Denn die Vorgaben für die Reduzierung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes bei Neuwagen wurden zwar verschärft – doch die Autokonzerne haben die Transformation hin zur Elektromobilität bereits begonnen und sind auf eine weitere Absenkung der CO2-Werte vorbereitet. Zudem profitieren sie von Subventionen wie der Kaufprämie für Elektro- und Plug-in Hybride und dem geplanten Ausbau von Ladestationen bis 2030.

Und noch sind die Vorschläge der Kommission lediglich Vorschläge, auch wenn sie Vorboten der Veränderungen sind, die der Klimawandel von uns erfordert. Die Pläne haben noch einen weiten Weg durch Gremien und nationale Parlamente vor sich. Entsprechend reagierten auch die Kapitalmärkte: gar nicht. 

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