Verbesserte Aussichten

Kolumne mit Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner

Dr. Jörg Zeuner ist seit Juni 2019 Chefvolkswirt und leitet den Bereich Research & Investment Strategy des Portfoliomanagements von Union Investment. Seine Einschätzung zu aktuellen Kapitalmarktthemen lesen Sie einmal in der Woche an dieser Stelle.

10. November 2020 – Weitere Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie, ein womöglich doch ungeregelter Brexit, die Hängepartie bei den US-Wahlen – viele Gründe für Anleger, nervös zu werden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der DAX 30 liegt nur einige Prozente unter dem Stand zu Jahresbeginn. Nach einem Kursrutsch im Oktober geht es inzwischen wieder aufwärts. Noch extremer das Bild in den USA, wo der S&P 500-Index nur wenige Prozent unter seinem Rekordhoch liegt. Es scheint so, als wären die Märkte immun gegen schlechte Nachrichten.

Aber die Unsicherheiten nehmen eher wieder ab. Die unerwartet heftige zweite Corona-Welle haben die Märkte bereits im Oktober eingepreist. Der Brexit wird so oder so sehr hart, und die Unternehmen wissen das. Und in den USA gibt es mindestens ein „Weiter so“, wahrscheinlich am Ende aber doch neue Hilfen für die Konjunktur – vielleicht sogar mehr als erwartet.

Eine wichtige Unterstützung für die Märkte bleiben auch die Notenbanken. Die niedrigen Zinsen stützen Aktien- und Immobilienmärkte, die Kaufprogramme die Unternehmensanleihen. Und noch mehr ist wahrscheinlich. Die Bank of England pumpt weitere 150 Milliarden Pfund in den Markt in Form von zusätzlichen Anleihekäufen. Auch die Europäische Zentralbank hat deutlich gemacht, dass sie im Dezember noch einmal mehr Liquidität zur Verfügung stellen dürfte. Bleibt abzuwarten, ob der November fallende Neuinfektionszahlen bringt. Dann sind die Aktienmärkte gut gestützt bis Jahresende.

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